Xavier Naidoo singt gegen Kindesmißbrauch Primärquelle: Zuerst!
Nein, man muß seine Musik nicht mögen - aber viele tun es. Diverse „Echos" und andere Auszeichnungen, zig Nr. 1-Alben und -Lieder, goldene und Platin-Schallplatten: Xavier Naidoo hat mit seinem bibelfesten Schnulzen-Soul den Geschmack von Hunderttausenden getroffen und ist gewiß einer der erfolgreichsten Gegenwartssänger deutscher Sprache.
Naidoo und Savas - erfolgreich als Duo "Xavas"
Und nein, auch seine Musik muß man nicht mögen: Rapper Kool Savas, vor 25 Jahren nach Berlin zugezogen, prägte auf den Straßen der Hauptstadt mit seinem Gossen-Sprechgesang ganze Generationen weiterer Vertreter dieser aus der New Yorker Bronx importierten Klänge. Nun haben sich die beiden doch sehr verschiedenen Künstler zusammengetan und als Duo „Xavas" ein Album mit dem passenden Titel Gespaltene Persönlichkeit herausgebracht.
Ein verstecktes Lied auf dieser CD hat Mitte November 2012 für helle Aufregung in Medien und Musikszene gesorgt. Es handelt sich um den „namenlosen" 16. Titel der Scheibe, und es geht um ein brisantes Thema: sexueller Mißbrauch von Babys und Kindern im Zusammenhang mit obskuren, „satanistischen" Ritualen. Xavier Naidoo hat den Text geschrieben, und er besingt in für ihn ungewohnt derber Sprache seine Gewaltphantasien angesichts der von den Tätern verübten Scheußlichkeiten. Auszug: „Ich bin nur traurig und nicht wütend. Trotzdem würde ich euch töten. Ihr tötet Kinder und Föten und ich zerquetsch euch die Klöten." Fast schon verzweifelt wird gefragt: „Wo sind unsere Helfer, unsere starken Männer, wo sind unsere Führer, wo sind sie jetzt?"
Das Album von „Xavas" katapultierte sich schnell auf Platz 1 der Hitlisten. Zunächst war das versteckte Lied nur einem Rezensenten der Welt aufgefallen. Mehr als sieben Wochen später bemerkte auch die Jugendorganisation der Linken „solid" den Titel, und sie zauberte daraus flugs einen spektakulären Propagandacoup. Die Linksjugend zeigte nämlich die Künstler und ihre Produktionsfirmen wegen Volksverhetzung und Aufforderung zu Gewalttaten an und kam damit bundesweit in die Medien. Ihr Vorwurf: Xavas würde pädophile Gewalttäter und Homosexuelle in einen Topf werfen. Denn eine Zeile des beanstandeten Songs lautet: „Warum liebst du keine Möse, weil jeder Mensch doch aus einer ist?" Klagen gingen in Mannheim, Berlin und Hannover ein.
Ein Großteil der Medien von Spiegel bis Bild bot der Linksjugend großzügig eine Plattform, machte sich deren Interpretation zu eigen und schimpfte auf das böse „homophobe" Musiker-Duo. Zitiert wurden natürlich immer nur dieselben Textzeilen. Doch der wahre Sprengstoff des Titels ergibt sich aus den Zeilen, die nicht zitiert wurden. Denn diese legen nahe, daß solche pädophilen Ritualmorde von höchsten Kreisen gedeckt würden oder diese gleich selbst darin verstrickt sind. „Okkulte Rituale besiegeln den Pakt der Macht. [... ] Teil einer Loge, getarnt unter Anzug und Robe. Sie schreiben ihre eigenen Gebote. [... ] Sie fühlen sich sicher und überlegen, posieren vor uns, lächeln ins Blitzlicht."
In einer Stellungnahme betonten beide Künstler, selbstverständlich nichts gegen Schwule und Lesben zu haben und wiesen die Vorwürfe an ihre Adresse zurück. Es sei nicht die Absicht gewesen, so Kool Savas, „Homosexualität und Pädophilie gleichzusetzen". Xavier Naidoo verwies auf die Fernseh-Dokumentation Höllenleben, die ihn mit zu seinem Text inspiriert habe. Er erwähnte auch den Fall des belgischen Kinderschänders Dutroux, bei dem gleich reihenweise Zeugen auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen waren, bevor sie im Prozeß aussagen konnten. Auch die Andeutungen um die Textzeile mit dem Wort „Führer" findet Naidoo absurd: „Natürlich gilt der Ruf im Refrain unter anderem unseren aktuellen Führern. Politikern und Verantwortlichen in Medien, Polizei, Verfassungs- und sogar Staatsschutz. Es ist mir unverständlich, wie man das falsch interpretieren kann."
Da ist er wieder, der christliche „Gutmensch", der lieber Unverständnis als Bösartigkeit unterstellt. Doch die Linksjugend wußte natürlich ganz genau: Man muß nur das Schwulenfeindlichkeits-Stöckchen hinhalten, und alle Qualitätsmedien hüpfen brav darüber. Den Angegriffenen half nicht einmal der Migrantenbonus. Naidoos Eltern kommen aus Südafrika, der Vater ist indischer, die Mutter arabischer Abstammung. Und Kool Savas (bürgerlich: Sava Yurderi) hat einen türkischen Vater und eine deutsche Mutter. Was offensichtlich keine Rolle spielt, wenn man zu unangepaßte Ideen oder Ansichten vertritt.
Naidoo ist da schon öfter aufgefallen. In dem Lied Goldwaagen/ Goldwagen von 2009 etwa zweifelt er die offiziellen Versionen zum 11. September und anderen Attentaten an und fragt die deutsche Presse: „Hat die Atlantik-Brücke euch wirklich alle gekauft?" Und obwohl er selbst schon wegen seiner Hautfarbe angepöbelt wurde, will er Deutschland einfach nicht richtig scheiße finden. Schon 2002 verriet er im Interview mit der Frauenzeitschrift Allegra: „Ich finde, ich lebe hier in Deutschland besser als überall sonst. Ich sage auch, wenn ich im Ausland bin, wie geil Deutschland ist."
Nicht zu vergessen der Auftritt im ARD-Morgenmagazin vom 24. Oktober 2011. Auf die Frage, ob er sich in Deutschland frei fühle, antwortete Naidoo: „Aber nein,wir sind nicht frei, wir sind immer noch ein besetztes Land! Deutschland hat noch keinen Friedensvertrag und ist dementsprechend auch kein echtes Land und nicht frei." Prompt wurde das Thema gewechselt.
Da ist offenbar jemand nicht stromlinienförmig genug und denkt zuviel über Fragen nach, die dem Establishment unangenehm sind. Das muß man im Hinterkopf behalten, um die aktuelle Kampagne richtig einzuordnen. Ein Versuch, der an seinen Zielen gemessen übrigens nicht wirklich erfolgreich war. Die Mannheimer Staatsanwaltschaft brauchte nur einen Tag, um festzustellen, daß sie kein Ermittlungsverfahren eröffnen werde. Die Inhalte des Liedes seien strafrechtlich nicht relevant. Auch Naidoos Job als Jury-Mitglied bei der Pro-Sieben-Castingshow The Voice of Germany steht nicht zur Disposition. Der Sender stellte sich klar hinter ihn. Was soll's, die hyperaktiven Kampagnenschmiede der Linksjugend werden es verschmerzen, sie hatten ja ihren Auftritt.
Falk Tiedemann
[ Editiert von Administrator lokisforum am 29.05.14 20:03 ]
[ Editiert von Administrator lokisforum am 29.05.14 23:58 ]
Sido: "...nicht gearbeitet, weil sie faul waren." Primärquelle: Zuerst!
Sido sagt das was er denkt, nur ist das nicht politisch korrekt...Naund! Paul Hartmut Würdig, alias Sido wird in den Radiosendern rauf und runter gespielt.
Wer sein Zeug verkaufen will, braucht Aufmerksamkeit. Das weiß auch Paul Hartmut Würdig, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Sido". Mit Alt-Blödelsänger Helge Schneider hat der Rapper jüngst ein Liedchen eingespielt, in dem es um das Thema „Arbeit" geht.
Für die Reklame hat er sich den Stern-Ableger Neon ausgesucht und im Interview klargemacht, daß hinter seiner inzwischen biederen Optik immer noch der voll krasse Durchblicker steckt.
„Wenn jemand arbeiten will, kann er das auch", diktierte der 33jährige dem Magazin. „Aber von allen Arbeitslosen, die wir haben, ist der größte Teil einfach faul." Er kenne das aus der Gegend, in der er aufgewachsen ist. „Die Arbeitslosenrate ist dort sehr hoch. Und ich weiß: Die meisten haben nicht gearbeitet, weil sie faul waren." Mein lieber Scholli, seit den Sarrazin-Tips für Hartz-IV-Empfänger sollten solche Ansagen doch tabu sein.
Folglich reckten sich dem Rapper die erhobenen Zeigefinger gleich dutzendweise entgegen. „Erwerbslosenverachtend" findet das OK-Magazin, offenbar ein Fachblatt der Menschenrechtsszene, die Sido-Sprüche. Und Deutschlands führendes Organ für Moral-Fragen, die Bild, ist not amused über seine „Pöbel-Attacke" und empfiehlt dem Sänger ein bißl mehr Zurückhaltung. Damit der Leser das auch richtig einordnen kann, klärt Bild ihn über Sidos Hauptschulabschluß mit Note 4,7 und eine abgebrochene Ausbildung auf.
Und hält ihm seine eigenen Aussagen vor die Nase. Als er noch mit einem Rapper-Kollegen in einem Einzimmerloch mit Außenklo hauste, hätten sie kein Geld für Heizmaterial gehabt und „Tage damit verbracht, unter drei Decken zu chillen", hatte Sido erzählt. „Nach engagierten Arbeitssuchenden klingt das irgendwie nicht!" feixte Bild.
Aber irgendwie muß der Mann ja dann doch zu seiner Villa vor den Toren Berlins gekommen sein. Vielleicht sogar durch - psst! -Leistung?
Aber hey, was sich gehört und was nicht, wissen Medien-Moralisten natürlich besser. Arbeitslose als faul zu bezeichnen, geht eben gar nicht.
Herrlich frech: Im November 2011 sorgte Sido im Rahmen einer Gala in Wien durch die Aussage „Ihr Österreicher habt uns da mal einen rübergeschickt, der uns Ordnung beigebracht hat!“ für einen Eklat. Dies wurde als Anspielung auf Adolf Hitler interpretiert.
Na gut: Laut Umfragen denkt mehr als die Hälfte der Deutschen so. Die Mehrheit kann sich natürlich irren. Tut sie auch, sagte mal ein Experte im Spiegel. Nicht weil sie faul seien, bekämen Hartz-IV-Bezieher keinen Job, so Arbeitsforscher Joachim Möller, sondern weil es „Vermittlungshemmnisse" gäbe wie fehlende Ausbildung, fehlende Deutschkenntnisse oder Migrationshintergrund.
Und warum stehen dann jene Migranten, die sich fleißig um Bildung und Sprachkompetenz bemühen, meistens auch in Arbeit? Irgendwie muß zumindest ein Teil der Hartz-IV-Langzeitarbeitslosen - darunter schon 42 Prozent mit „ausländischen Wurzeln" - da doch ein wenig anders ticken.
[...]
[ Editiert von Administrator lokisforum am 29.05.14 20:22 ]
[ Editiert von Administrator lokisforum am 30.05.14 0:00 ]
Hildegard Knef wurde 28. Dezember 1925 in Ulm als Hildegard Frieda Albertine Knef geboren und starb am 1. Februar 2002 in Berlin. Sie war eine deutsche Schauspielerin, Chansonsängerin und Autorin.
Hildegard Knef wurde am 28. Dezember 1925 als Tochter des flämischstämmigen Tabakkaufmannes und Prokuristen Hans Theodor Knef und seiner Gattin Frieda Auguste, geb. Gröhn, in Ulm geboren. 1926 starb der Vater an Syphilis und die Mutter zog mit ihrer Tochter nach Berlin, wo Hildegard das Rückert-Lyzeum im damaligen Bezirk Schöneberg besuchte.
NSDAP Mitglied und Redakteur beim "Völkischen Beobachter": Reichsfilmdramaturg Ewald von Demandowsky. 1946 wurde er von der US-amerikanischen Militärpolizei verhaftet und der sowjetischen Militäradministration übergeben. Von einem Militärtribunal wurde er zum Tod verurteilt und am 7. Oktober 1946 in Berlin-Lichtenberg erschossen. Anfang der 1990er Jahre wurde Demandowsky von der Generalstaatsanwaltschaft der russischen Föderation (Militärhauptstaatsanwaltschaft) gemäß Artikel 3 Buchstabe a des Gesetzes der russischen Föderation Über die Rehabilitierung der Opfer politischer Verfolgungen vom 18. Oktober 1991 rehabilitiert...
Ihre wichtigste Affäre mit Reichsfilmdramaturg Ewald von Demandowsky bescherte ihr den Einstieg ins Filmgeschäft, der praktischerweise auch Chef der Tobis war.
wurde im ZDF nachgespielt: die Affäre Knef-Demandowsky. Hildegard Knef wäre ohne deutsche Niederlage ein Ufa "Superstar" geworden.
Als der Krieg verloren war erfolgte in ihrem Liebesleben auch die ideologische Wende. Sie heiratete ausgerechnet den tschechischen Juden Kurt Hirsch, der in der US Armee, als Kontrolloffizier diente...
Knefs Ufa - Jahre
Im Alter von 15 Jahren verließ sie mit der mittleren Reife die Schule und begann eine Ausbildung als Zeichnerin in der Trickfilmabteilung der UFA-Filmstudios in Berlin-Mitte. 1943 wurde UFA-Filmchef Wolfgang Liebeneiner auf sie aufmerksam, und sie erhielt eine Ausbildung zur Schauspielerin. Ihre Schauspiellehrer waren Karl Meichsner und die damalige UFA-Nachwuchschefin Else Bongers, die zu ihrer Mentorin und lebenslangen Beraterin wurde.
Hildegard Knef im Probefilm 'Schauspielschule' von 1944
die Hilde im Film "Fahrt ins Glück". Filmstory: Sie soll einen Mann heiraten, den sie nicht liebt und der zudem ihre Mutter erpresst.
Noch vor Ende des Krieges trat sie erstmals in Filmen auf (u. a. Unter den Brücken, 1944; Fahrt ins Glück, 1945).
Man konnte sich vor ihm erschrecken, und das fand er wunderbar. Mit seinem bulligen Körper, seiner durchdringenden Stimme und hunderten von Grimassen beherrschte Gert Fröbe das Spiel mit Physis und Mimik perfekt. Schon als junger Mann hatte er in seiner Heimatstadt Zwickau die Menschen als „Dar rode Gaicher von Zwigge" (Der rote Geiger von Zwickau) zum Lachen gebracht. Fröbes starker sächsischer Akzent, den er bis zum Lebensende nie ganz ablegte, hätte ihm fast den Sprung auf die Bühne verwehrt. Erich Ponto, damals am Schauspielhaus Dresden, lehnte den rothaarigen Schlaks aus der Provinz ab, weil der kein hochdeutsches Wort herausbrachte. Doch im zweiten Anlauf konnte Fröbe den feinen Norddeutschen überzeugen und begann seine lange Karriere.
Und auch Gerd Fröbe war Soldat in der Wehrmacht, wo er im Sanitätswesen eingesetzt war.(Quelle:www.sachsen-lese.de)
An einem deutschen Schicksalstag, dem 1. September 1939, begann Fröbe, nunmehr gelernter Theatermaler und Schauspieler, ein Engagement am Volkstheater in Wien, wo er auch in die NSDAP eintrat und bis zum Zusammenbruch lebte. Nach dem Krieg wird Fröbe „entnazifiziert" und als Mitläufer eingestuft. Er wechselt von der Bühne vor die Filmkamera.
In der Berliner Ballade spielt er 1948 einen Kriegsheimkehrer und erschafft einen von mehreren deutschen Prototypen, die er immer wieder geben wird: Aus dem Schlaks wird im Film bald ein wohlbeleibter Wohlstandsbürger der jungen Bundesrepublik. So spiegelt Fröbe als „Otto Normalverbraucher" den Aufstieg der Westdeutschen ins gelobte Wirtschaftswunderland. Fröbe ist „wieder wer" und Deutschland angeblich auch.
Fröbe ist fleißig und nimmt alle Rollen an, die er bekommen kann. Sein internationaler Durchbruch kommt mit dem James Bond-Film Goldfinger, in dem er 1964 zwar die Titelrolle, aber damit leider auch - wie soll es anders sein - den Bösewicht spielt. Damit begründet Fröbe eine Tradition, die später noch von Gottfried John und Thomas Kretschmann weitergeführt wird. Der böse Deutsche als der deutsche Böse - weder Hollywood noch die britischen Pinewood-Studios sind für ihre historische Sensibilität bekannt. Nach der Premiere Fröbes auf der internationalen Bühne bleiben die Neider nicht lange aus.
Wegen seiner Mitgliedschaft in der NSDAP setzt Israel alle Filme mit Gert Fröbe auf den Index. Nicht gerade ein wirtschaftliches Problem für den Verleih, aber für Fröbes frischen internationalen Ruf. Erst als eine Jüdin amtlich bezeugt, daß sie zeitweise Unterschlupf in Fröbes Wiener Wohnung gefunden hatte, nimmt Tel Aviv seinen Bann wieder zurück.
Nun darf Fröbe munter weiter den angeblich typischen Deutschen geben: Den laut-tumben „Oberst Holstein" in Die tollkühner Männer in ihren fliegenden Kisten (GB 1965), den brutal-doofen „Obers Steinhäger" in Spion zwischen den Fronten (GB/F 1967) oder den polternder „Baron von Bomburst" in Tschitti Tschitti Bang Bang (GB 1968). Auch die „siegreichen" Franzosen nutzen die Wendigkeit Fröbes und setzen ihn als General von Choltitz in Brennt Paris? (F/USA, 1966) ein, den Mann, der siel dem angeblichen Befehl Adolf Hitlers verweigerte, die französische Haupt Stadt „nicht oder nur als Trümmerfeld" in Feindeshand fallen zu lassen.
Fröbe gilt als eitel, egozentrisch und nicht wählerisch bei seinen Engagements. Zwischen 1945 und 1980 wirkt er in knapp hundert Produktionen mit. Dabei changiert seine Rollenauswahl zwischen Charakterfach und Knallcharge hin und her. Und so überzeug der Vollblutschauspieler sowohl als der diabolische Kindermörder Schrot in Es geschah am, hellichten Tag (1958) als auch als Räuber Hotzenplotz (1974; Daneben kann er sein Publikum als ausdrucksstarke Rezitator von Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz oder Erich Kästner begeistern. Eine der letzten Hauptrollen Gert Fröbes war August der Starke, den er 1984 - vier Jahr vor seinem Tod - mit großer Lust vei körperte. Seiner sächsischen Heimat blieb der Handwerkersohn zeitlebens verbunden. Trotz seines Ruhms ziehte es Fröbe immer wieder heim zu „Muddi die auch nach dem Bau der Mauer in Planitz wohnen bleibt. Hier ist Fröbe wieder ganz Mensch, ganz Sachse, ganz grober Klotz mit weichem Herzen. Hie wurde er am 25. Februar vor 100 Jahre geboren.